Gottfried Hubmann

2011

Musikschule Mautern/St. Peter-Freienstein Meisterleistungen auf der Steirischen Harmonika Ehrungen an Weltmeisterkandidaten und Harmonikalehrer

Die Steiermark ist nicht nur Namensgeber der Steirischen Harmonika,
sondern kann auch voller Stolz auf zahlreiche äußerst begabte und
engagierte Musikerinnen und Musiker blicken. Dies konnte beim
„7. Internationalen Wettbewerb für Steirische (Diatonische) Harmonika“,
der vom 2. bis 4. Juni 2011 im oberbayrischen Inzell abgehalten wurde,
wieder einmal unter Beweis gestellt werden. Die Beteiligung an dieser
Weltmeisterschaft war enorm und das spielerische Format erreichte ein
sehr hohes Niveau. Mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Deutschland, Italien, Slowenien, Holland und Österreich wurde diese Veranstaltung sogar zum größten europäischen Harmonika-Event 2011.

Die erfolgreiche Teilnahme der steirischen Harmonikaspielerinnen und  -spieler an dieser Weltmeisterschaft ist auch für den steirischen Volkskulturreferenten, Erster Landeshauptmann  Stv. Hermann Schützenhöfer, eine besondere Freude.
Aus diesem Grund war es ihm ein Anliegen, für die steirischen Preisträger
Ehrenurkunden auszustellen. Im Rahmen eines Konzertes des Schloss Ensembles Friedhofen und Jungmusiker aus der Mauterner Harmonikaklasse Gottfried Hubmann im wunderschönen Ambiente des Schlosses Friedhofen in St. Peter Freienstein, konnten die   erfolgreichen WM-Teilnehmer am 5. November 2011 diese Ehrenurkunden in Empfang nehmen. Überreicht wurden sie – im Namen des Ersten Landeshauptmann-Stv. Hermann Schützenhöfer – von Dr. Monika Primas, Geschäftsführerin der Volkskultur Steiermark GmbH und des Steirischen Volksliedwerkes.
Aus der Harmonikaklasse  Gottfried Hubmann haben einige Schüler Spitzenplatzierungen erreicht.

Weltmeisterklasse

  • 3. Platz, Andreas Tatzl

Senioren Weltmeisterklasse

  • 2. Platz, Michael Pirolt
  • 3. Platz, Christa Eisentopf

 

Foto von links.: Michael Pirolt, HVÖ Vorstandsmitglied Christian Höller, Hans Stermetz, ÖVP Landtagsabgeordnete Vbgm. Ing. Eva Lipp, Prof. Mag. Helmut Koini, Mag. Johann Murg, Sebastian Thier, Andreas Tatzl, Bgm. Anita Weinkogl, HVÖ Fachvorstand BA Gottfried Hubmann, Volkskulturschefin der Stmk. Dr. Monika Primas, Rene Kogler und Christa Eisentopf.

Die große Beteiligung an der heurigen Weltmeisterschaft und die Begeisterung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie ihrer Lehrerinnen und Lehrer erzeugt große Vorfreude auf die kommende derartige Veranstaltung:   Die Harmonikastaatsmeisterschaft für  Steirische Harmonika, Akkordeon und Mundharmonika  wird vom 30. Mai bis 1. Juni 2014 in St. Peter-Freienstein stattfinden. Große Freude herrscht auch in der ÖVP weil es eine gute Gelegenheit ist, die Marktgemeinde österreichweit in den Blickpunkt zu rücken.  Auch wenn es in einem Wettkampf um das Gewinnen und das Aneinander-Messen geht,

sollen dabei dennoch die Freude an der Musik und das Miteinander im Vordergrund stehen, denn Musik ist die schönste Sprache der Welt.

Brüderduell 2.Platz für Christoph Bracher beim steirischen ORF Harmonikawettbewerb in Lannach 2011

Der jüngste Teilnehmer des heurigen steirischen Harmonikawettbewerbes war der zwölfjährige Christoph Bracher aus St. Michael. Er hat den hervorragenden zweiten Platz belegt und sich damit eine Strasser-Harmonika im Wert von 5000 Euro erspielt. Nach Verlesung der Punkteanzahl zauberte ihm diese Tatsache regelrecht die Freunde ins Gesicht. Unglücklicherweise hat Christoph durch seine Glanzleistung seinen Bruder Tobias auf den vierten Platz verwiesen, der für seine Darbietung 900 Euro erhielt. In diesem Fall kann aber nicht von einem „undankbaren“ vierten Platz gesprochen werden, denn alle fünf Finalisten wurden für ihre Beiträge gebührend honoriert, was nur verständlich ist. Um in dieses Finale der fünf Besten zu kommen, muss man sich unter vielen Teilnehmern schon im Vorfeld qualifizieren. Eine weitere Auswahl wird bei einem Radioauftritt getroffen und dann folgt erst der Auftritt im Fernsehen. Gottfried Hubmann, Lehrer an der Musikschule Mautern, gelang es erstmalig, zwei Brüder an die Spitze dieses Bewerbes zu führen.

Zwei wie Pech und Schwefel

Zwei, wie Pech und Schwefel zwei Brüder in der Endausscheidung für den Steirischen ORF Harmonikwettbewerb 2011 Diese Redewendung umfasst in kurzen Worten die Brüder Tobias und Christoph Bracher aus St. Michael in der Obersteiermark. In ihrer näheren Umgebung und aus den lokalen Medien bereits bekannt als die „BRACHER BUAM“, haben nun beide den Einzug unter die besten Fünf für den diesjährigen 27. Harmonikawettbewerb des ORF im Rahmen der Steirischen Sänger- und Musikantentreffen geschafft. Mit neuem Austragungsort in Lannach, von wo aus diese Sendung live übertragen wird, werden sich die Beiden vor laufender Kamera als Brüder auch ein internes Duell liefern. Es ist dies darüber hinaus erstmalig in der 27jährigen Geschichte dieses Wettbewerbes, dass ein Brüderpaar in der Endausscheidung gegeneinander antritt. Eines nehmen die Beiden aber bereits vorweg, „Egal, wie dieser Wettbewerb ausgehen wird, er wird unserer Freundschaft und unserem gemeinsamen Streben keinen Abbruch tun.“ Die Beiden sind mittlerweile 12 und 13 Jahre alt, und, wie aus den Lokalnachrichten bereits bekannt, richtige Meister auf der Steirischen „Knopferlharmonika“. Mit ihren jungen Jahren haben sie schon mehrfach Staatmeistertitel errungen und konnten auch bei der heurigen Staatsmeisterschaft im bayrischen Inzell im Duo den Titel für sich beanspruchen. Tobias und Christoph sind auch bei zahlreichen österreichischen Wettbewerben, wie Josef-Payer-Wettbewerb in Deutschlandsberg, Alpenländischer Harmonikwettbewerb in Flachau, Alpenländischer Volksmusikwettbewerb in Innsbruck, etc., angetreten und haben dort die höchsten Auszeichnungen erspielt, die nicht zuletzt auch dem Geschick ihres Lehrers Gottfried Hubmann zu verdanken sind. Außerdem sind sie bereits richtig großes Publikum gewohnt, durften sie doch einmal im Rahmen eines Open Airs des hiesigen Lokalradiosenders in Bruck mit Größen , wie „Brunner & Brunner“, den „Jungen Zillertalern“, den „Grubertalern“ oder „Nordwand“, etc., live auftreten, was für sie doch ein besonderes Highlight darstellte. Weiters sind sie zwei sonnige Gemüter, gehen ins „Neue Gymnasium“ in Leoben und sind obendrein begeisterte Fußballspieler. So können sie auch auf diesem Gebiet einen Erfolg mit für sich verbuchen. Mit ihrer Mannschaft, der U13 des ESV St. Michael, bei der der Ältere der Beiden, Tobias, auch als Kapitän fungiert, haben sie auch heuer, nicht zum ersten Mal, und mit Tobias als Torschützenkönig den Meistertitel im Gebiet Mürz gewonnen. Wir wünschen den Beiden in jedem Fall „Toi, Toi, Toi“ für ihren Auftritt und „Alles Gute für ihre Zukunft“ im Sinne von „Zwei, wie Pech und Schwefel“.

Harmonika - Welt- und Staatsmeisterschaft in Inzell/Bayern 2011

Musikschüler der Musikschule Mautern/Liesingtal heimsten viele Preise ein.

Eine wahre Harmonika-Invasion herrschte am vergangenen Wochenende
in Inzell in Bayern. Mit über 200 Teilnehmer aus fünf Nationen warf die Harmonika Welt-und Staatsmeisterschaft seine Schatten voraus – ein musikalisches Großereignis, an dem die musikbegeisterte Bevölkerung vollen Anteil hatte.

Auf Einladung der Stadtgemeinde Inzell trafen sich vom 02.-05. Juni die besten Spieler aus fünf Nationen in der Max Aicher Arena.

Die Teilnehmer wurden in Altersklassen eingeteilt und von 25 Fachjuroren unter dem Vorsitz vom Fachvorstand BA Gottfried Hubmann bewertet.

Bewertet wurde bei allen Wertungstücken: Ersteindruck, Schwierigkeitsgrad, Technik, Artikulation, Rhythmus, Tempowahl, Balgführung, Dynamik, Agogik und insbesondere der Gesamteindruck der musikalischen Gestaltung.

Große Freude herrschte bei den Steirern als am Samstag um 17.00 Uhr der Österreichische Präsident Werner Weibert die Platzierungen bekannt gab. Riesenjubel herrschte unter den sehr vielen mitgereisten Harmonikafans aus Leoben als bekannt wurde, dass die Schüler der Musikschule Mautern unter der Leitung von Musiklehrer Gottfried Hubmann 19 Preise einheimsten.

Vorstufe: Elias Zeiler, 2. Platz mit Auszeichnung

Stufe B: David Schneeberger aus Wald, 2. Platz mit Auszeichnung

Christoph Bracher aus St. Michael, 3. Platz mit Auszeichnung

Stufe C: Michael Bernhard aus Leoben, 1. Platz mit Auszeichnung

Roberto Lanzmaier aus Trofaiach, 2. Platz mit Auszeichnung

Stufe D: Martin Gärtner aus Trofaiach, 1. Platz mit Auszeichnung

Stufe A Duo: Bracher Buam 1. Platz mit Auszeichnung

Stufe A Ensemble: Adami-Bacher-Gruber Trio aus St. Michael 2. Platz und sehr gut

Eine Auszeichnung ohne Platzierung erhielten: Tobias Bracher (St. Michael), Katja Koller (Leoben),

Helmut Wolfger (Gai)

Ein sehr gut ohne Platzierung erhielten: Jens Oppliger (Gaishorn), Sebastian Gruber (Trofaiach) Harmonikaduo Koller & Neubauer (Leoben), Marianne & Meinrad Mikusch (Mautern) Geschwister Adami (Kalwang)

Weltmeisterschaft in Inzell 2011

Weltmeisterklasse: Andreas Tatzl aus Pernegg, 3. Platz

Seniorenklasse: Michael Pirolt aus Neumarkt, 2. Platz

Christa Eisentopf aus Pernegg, 3. Platz

Alle Wettbewerbskandidaten sind Schüler in der Musikschule Mautern/Liesingtal

Ein junges Quartett mit großen Chancen

Bei der Vorentscheidung für den großen Harmonikawettbewerb 2011 des ORF Steiermark haben wieder vier junge Musiktalente aus dem Bezirk Leoben sehr gut abgeschnitten. Bereits seit knapp 25 Jahren findet in der Steiermark der Steirische Harmonikawettbewerb statt, der vom ORF Steiermark durchgeführt wird. Der Sinn dieses Wettbewerbes ist es jungen Burschen und Mädchen bis zum Alter von 14 Jahren die Möglichkeit zu geben, sich einem großem Publikum zu präsentieren und sich natürlich im Rahmen dieses Wettbewerbes zu messen. Gut abgeschnitten haben vier junge Harmonikatalente aus dem Bezirk Leoben bei der Vorendscheidung für den ORF Harmonikawettbewerb. Robin Krasniqi aus Traboch, Tobias und Christoph Bracher aus St. Michael und David Schneeberger aus Wald am Schoberpass. Die jungen Musikanten werden an der Musikschule Mautern/Liesingal von Musiklehrer Gottfried Hubmann unterrichtet. Teilnehmer aus der ganzen Steiermark stellten sich einer fachkundigen ORF Jury die insgesamt die besten 15 der Steiermark ermittelte und diese spielen im Rahmen der Reihe „Steirische Sänger- und Musikantentreffen“ bei öffentlichen Volksmusikabenden, welche vom ORF Radio Steiermark aufgezeichnet werden. Hier können und müssen die Kandidaten bereits live vor Publikum spielen und so Bühnenerfahrung sammeln und haben auch die Gelegenheit im Radio zu spielen. Im Juni wird dann um den Einzug ins große TV-Finale gespielt. Der Sieger wird dann aus fünf Finalisten ermittelt.

Foto von links.: Robin Krasniqi, Tobias Bracher, Christoph Bracher, David Schneeberger